Musik in schwierigen Zeiten-Folge 45

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, für Folge 39 hatte ich vor zwei Wochen Richard Strauß‘ sinfonische Dichtung „Aus Italien“ ausgewählt. Daran thematisch anknüpfend möchte ich Ihnen heute einen Komponisten vorstellen, der seine Wahlheimat Rom gleich in mehreren Werken in monumentale Klangbilder verwandelt hat. Gegen das Finale aus Ottorino Respighis „Pini di Roma“ (Die Pinien von Rom) ist Verdis berühmter Triumphmarsch aus der Oper „Aida“ beinahe ein läppisches Stück – zu sehen im folgenden Link mit Georges Prêtre und dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: https://www.youtube.com/watch?v=Uinob0vq3MA

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 43

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, wenn ein Musiker heiratet, kann es schon einmal zu einem musikalischen Hochzeitsgeschenk kommen. Und wenn sich unter den Hochzeitsgästen auch noch ein Komponist befindet, haben noch Jahrhunderte später Millionen von Menschen Freude an diesem Geschenk – so geschehen anlässlich der Hochzeit des Violinvirtuosen Eugène Ysaye. Zu diesem Anlass schrieb César Franck 1886 seine einzige Violinsonate, Ysaye spielte sie fast prima vista („vom Blatt“) an seiner Hochzeitsfeier.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 42

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik,im Januar kam es zu einer denkwürdigen Begegnung: Die Wiener Philharmoniker hatten einen der größten Filmmusik-Komponisten eingeladen, um ein Konzert mit seinen eigenen Werken zu dirigieren: John Williams, der die Musik zu Filmklassikern wie „Star Wars“, „E. T.“, „Der weiße Hai“ und „Indiana Jones“ schrieb.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 41

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, unser heutiges Thema: Tempo! Schnellsprechen verbinde ich sofort mit einer Kindheitserinnerung, nur selten erreichte Hans Rosenthal mit seiner Sendung „Dalli Dalli“ die Geschwindigkeit seines Kollegen Dieter Thomas Heck: https://www.youtube.com/watch?v=F6buGG4EsmQ

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 40

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik für dieses Wochenende möchte ich Ihnen diesmal nicht ein Musikstück, sondern besondere Interpreten empfehlen, für die es offenbar keine musikalischen Grenzen gibt. Egal, was sie singen: Es ist immer Weltklasse: Die King’s Singers.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 39

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, unser heutiges Thema ist ein unangenehmes: Urheberrecht. Zu allen Zeiten stand (und steht) bei Komponisten immer wieder einmal die Frage im Raum, wer von wem abgeschrieben hat. Unsere heutigen Streitgegner: Luigi Danza und Richard Strauss.

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Musik ins schwierigen Zeiten-Folge 38

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, 1978 besang der holländische Showmaster Rudi Carrell einen großen deutschen Dichter: „Goethe war gut“ – und ich möchte ergänzen, dass der französische Komponist Paul Dukas einen berühmten Goethe-Text wunderbar in Musik verwandeln konnte. 1897 entstand sein sinfonisches Scherzo „Der Zauberlehrling“, das ich Ihnen heute empfehlen möchte.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 37

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, von Antonin Dvoráks neun Sinfonien ist die letzte seine bekannteste geworden – die Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ gehört zu den populärsten Werken der klassischen Orchesterliteratur. In der Anzahl der Aufführungen schlägt sie alle anderen Dvorák-Sinfonien um deutliche Längen. Doch was ist mit den anderen acht Sinfonien? Nr. 1 bis 6 hört man sehr selten – sehr schade, denn sie verdienen es, viel häufiger gespielt zu werden -, Nr. 7 hin und wieder und deutlich häufiger schon Nr. 8. Die achte Sinfonie möchte ich Ihnen heute vorstellen.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 36

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, wenn der Begriff „Volksmusik“ fällt, fallen mir leider immer noch zuerst negative Assoziationen ein; zu lange war dieser Begriff für mich mit Sendungen wie „Musikantenstadl“ oder „Frühlingsfest der Volksmusik“ besetzt; Mitklatschen, Massenschunkeln, musikalisch einseitige Herz-Schmerz-Stimmung und aufgesetzte Fröhlichkeit rücken den Bereich Volksmusik eher in eine Karnevalsveranstaltung – beides meide ich auch weiterhin gerne.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 35

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, was wäre der 1. Januar ohne das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker? Zugegeben: Es fällt leicht, mit einem Strauß-Walzer beschwingt ins neue neue Jahr zu starten. Der Walzer, den ich Ihnen heute vorstellen möchte, ist allerdings weit entfernt von Wiener Walzerseligkeit.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 34

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, hin und wieder soll in dieser Reihe der große Jubilar des Jahres vorkommen: Ludwig van Beethoven. Heute möchte ich Ihnen zwei Werke vorstellen, von denen ich lange nicht wusste, um welche Stücke es sich handelte – dazu mehr am Ende dieser Mail.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 33

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, Schubladendenken gab und gibt es immer wieder – besonders aber noch bis zu Beginn der 1990er Jahre im Bereich der Klassischen Musik. Ein Dirigent hatte ernst, streng und seriös zu sein, Humor war oftmals ein Fremdwort, der Frack war Berufskleidung und es galt bereits als anrüchig, sich auch für Operette zu begeistern – Musicals, Film- oder Popmusik waren Todesurteile im Ansehen konservativer Musikliebhaber, „Crossover“ war damals nicht einmal ein Fremdwort, es existierte schlichtweg noch nicht.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 32

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, unter den rund 600 Liedern von Franz Schubert ragt eines aufgrund seiner Besetzung besonders heraus: „Der Hirt auf dem Felsen“ entstand 1828 in seinem letzten Lebensjahr, neben Singstimme und Klavier ist die Klarinette noch als obligat geführtes Solo-Instrument beteiligt.

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Ein gesegnetes Pfingstfest !

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Besucher*innen, zu Pfingsten feiern wir den Geburtstag der Kirche. Normalerweise würden wir mit vielen Menschen unterwegs sein und im Freien feiern. In dieser Zeit fällt alles ein wenig bescheidener aus, wenn gleich unsere Gemeinde wunderbare Ideen für die Gottesdienste haben! In der Pfingsterzählung in der Apostelgeschichte lesen wir einen Satz: „ Dieses Wort traf die Zuhörer mitten ins Herz und sie fragten Petrus und die anderen Apostel: »Brüder, was sollen wir tun?«

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 31

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, zum diesjährigen Pfingstfest soll Ludwig van Beethoven als Liedkomponist im Mittelpunkt stehen. Zu den bekanntesten Werken zählt hier der Liederzyklus „An die ferne Geliebte“ op. 98, der zugleich als erster Liederzyklus der Musikgeschichte gilt. Die sechs Lieder sind zu einer Einheit verbunden, sie gehen durch Klavierzwischenspiele nahtlos ineinander über. „An die ferne Geliebte“ wurde 1816 veröffentlicht und bedeutete einen entscheidenden Vorstoß zum romantischen Liederkreis, der später besonders durch Franz Schubert und Robert Schumann geprägt wurde.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 30

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, zu den schönsten Solokonzerten der Romantik zählt für mich das Klarinettenkonzert Nr. 1 f-Moll op. 73 von Carl Maria von Weber. Es entstand quasi „im Auftrag seiner Majestät“: Max Josef, König von Bayern, bestellte 1811 zwei Klarinettenkonzerte bei Carl Maria von Weber, die vom Hofklarinettisten Heinrich Baermann uraufgeführt wurden. Für die Klarinettisten zählen Webers Konzerte zu den attraktivsten Stücken des Repertoires: Romantische Atmosphäre, berührende Gesanglichkeit und eine große Portion Virtuosität sind kennzeichnend für das f-Moll-Konzert.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 29

Sehr geehrte Damen und Herren, die heutige Ausgabe des Newsletters fällt etwas kurios aus – ich empfehle Ihnen heute ein Stück, das ich selbst erst vor wenigen Stunden entdeckt habe: Artie Shaws Concerto for Clarinet. Schuld an diesem Fund ist eine Recherche zu einer weiteren Ausgabe des Newsletters.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 28

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, Im wunderschönen Monat Mai, Als alle Knospen sprangen, Da ist in meinem Herzen Die Liebe aufgegangen. Mit diesen Worten beginnt einer der schönsten und beliebtesten Liederzyklen der Romantik: Robert Schumanns Dichterliebe op. 48. Der Zyklus entstand 1840 aus Heinrich Heines „Lyrischem Intermezzo“, einer Sammlung von 65 Gedichten. In diesem Jahr konnte Schumann nach langen, Nerven aufreibenden Querelen mit seinem ehemaligen Lehrer Friedrich Wieck endlich dessen Tochter, die Pianistin Clara Wieck, heiraten.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 27

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, für den heutigen Feiertag fällt meine Wahl auf ein Werk von Johann Sebastian Bach: Das Himmelfahrtsoratorium BWV 11 „Lobet Gott in seinen Reichen“, das für die  Festtage des Kirchenjahres 1734/35 neben dem Weihnachtsoratorium als weiteres repräsentatives Werk entstand. Obwohl sich das Oratorium in seinen Dimensionen und seinem Charakter an die übrigen Kantaten Johann Sebastian Bachs anlehnt, nimmt es durch die epische Textgrundlage, in die ein biblischer Bericht miteinbezogen ist, eine Sonderstellung ein. Besonders die festliche Anlage und Instrumentation des Eröffnungs- und Schlusschores gibt die triumphale Freude über Christi Himmelfahrt wieder.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 26

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, Joseph Haydns Sinfonie Nr. 88 G-Dur wird in meinem Leben immer eine besondere Rolle spielen. Zwei Erlebnisse mit diesem Stück möchte ich mit Ihnen heute teilen. Sehr oft hört man folgende Fragen: Was macht eigentlich ein Dirigent? Braucht ein Orchester überhaupt einen Dirigenten? Ist er nicht komplett überflüssig, da die Klänge doch durch die Musiker entstehen?

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 25

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, heute wird es südamerikanisch: Im Jahr 2004 riefen die Bamberger Symphoniker den Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerb ins Leben, der erste Preisträger hieß Gustavo Dudamel. Seitdem hat der 1981 geborene venezolanische Senkrechtstarter der internationalen Musikszene eine Karriere hingelegt, die ihresgleichen sucht. Dank seines musikalischen Temperaments, seiner Sachkenntnis als Orchesterleiter und seines persönlichen Charmes erwarb sich Dudamel nicht nur in Windeseile den Ruf als einer der gefragtesten Dirigenten der jüngeren Generation, sondern gewann auch Größen wie Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim oder Claudio Abbado für die Arbeit mit „seinem“ Orchester: dem Simón Bolívar Youth Orchestra of

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 24

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, die heutige Ausgabe könnte den Titel „Ein Amerikaner in Paris“ tragen – und damit ist nicht George Gershwins gleichnamiges Orchesterwerk gemeint, sondern die simple Tatsache, dass Sie heute einem berühmten amerikanischen Dirigenten bei einem Gastspiel in Paris über die Schulter schauen können.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 23

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, Millionen Menschen tun es immer wieder: Woche für Woche spielen sie Lotto, um am Samstagabend mehrheitlich festzustellen, dass das Glück nicht mit ihnen war. „6 aus 49“ klappt nur in den seltensten Fällen. Ich lade Sie heute ein, eine sichere Alternative mit Erfolgsgarantie auszuprobieren: Bei „5 aus 555“ sind ausschließlich Treffer dabei:

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Information zu den Konzerten

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, das Corona-Virus hat leider auch die Kirchenmusik in den letzten Wochen nahezu außer Kraft gesetzt: Bis zu den Sommerferien sind momentan alle Konzerte abgesagt, wie es nach den Sommerferien weitergehen kann, lässt sich momentan noch nicht verbindlich abschätzen. Chor- und Ensembleproben sind weiterhin nicht möglich, und was besonders ins Herz trifft: Auf Singen im Gottesdienst muss zur Zeit bis auf weiteres verzichtet werden.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 21

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, heute vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Welche Worte man auch immer wählt: Sie können niemals das Leid erfassen, das Menschen durch Menschen erfahren haben. Wenn wir für einen Moment Covid-19 aus unserem Alltag ausblenden, dürfen wir heute zunächst einmal dankbar sein, dass wir in Frieden leben dürfen. Und gleichzeitig tragen wir alle dafür Verantwortung, dass die Jahre von 1933 bis 1945 niemals in Vergessenheit geraten und sich niemals wiederholen dürfen.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 20

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, heute benötige ich ein paar Zeilen mehr, um zur eigentlichen Empfehlung zu kommen: Ein Werk, das lange Zeit in Vergessenheit geriet und auch heute nur äußerst selten aufgeführt wird, entstand als Gemeinschaftskomposition von dreizehn(!!!) italienischen Komponisten und wurde von Giuseppe Verdi initiiert: Die „Messa per Rossini“.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 19

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, wenn ich Ihnen heute Musik aus Skandinavien ankündige, denken viele von Ihnen sofort an Edvard Grieg und hoffen auf die „Morgenstimmung“ aus der Peer-Gynt-Suite Nr. 1. Nein, dieses Stück soll es heute nicht sein – vielmehr möchte ich Ihnen heute den Komponisten Johan Halvorsen (1864 – 1935) vorstellen: Der Norweger gehörte zu den reisenden Geigen-Virtuosen in der Tradition Paganinis. Von 1899 bis 1929 war er Chefdirigent am Nationaltheater in Kristiania, als Komponist steht er in der Tradition Edvard Griegs und Johan Svendsens. Nach seiner Pensionierung widmete sich Halvorsen stärker als zuvor der

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 18

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, heute ist der 1. Mai – kein anderer Monat ist so häufig in Liedern besungen worden, und bestimmt fallen Ihnen auch gleich mindestens fünf Volkslieder zu diesem Monat ein. Eines der bekanntesten, das einen sehr prominenten Komponisten hat und unter einem ganz anderen Titel bekannt ist, habe ich für Sie heute als musikalischen Appetizer für ein anderes Werk ausgewählt: „Sehnsucht nach dem Frühling“ von Wolfgang Amadeus Mozart:

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 17

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, es gibt Werke, die für einen Musiker wahrhaftig schweißtreibend sein können – aber es gibt auch Stücke, bei denen man schon als Zuhörer ins Schwitzen geraten kann. Für mich zählt hierzu eine der bekanntesten Klaviersonaten Ludwig van Beethovens: Die Sonate Nr. 23 f-moll op. 57, allgemein als „Appassionata“ bekannt.

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Gottesdienste am 10.05.2020

Die Kirchen der Propstei Königslutter sind am Sonntag von 10-12.00 Uhr zum Stillen Gebet geöffnet. Ausnahme Bienrode: 9.30-10.30 Uhr. Der Pfarrverband Lelm bietet um 10 Uhr einen Onlingottesdienst im YouTube-Kanal des Pfarrverbands an. Um 10.30 Uhr findet in der Heilig-Kreuz Kirche in Flechtorf ein Gottesdienst statt. In Kürze erhalten Sie weitere Termine für den Monat Mai. Alles Gute bis dahin !

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Onlinegottesdienst #dergutehirte

Hallo an alle, mal wieder kommt auf diesem Weg die Einladung zu unserem nächsten Onlinegottesdienst. Am kommenden Sonntag feiern wir ihn wieder um 11.00 Uhr gemeinsam auf youtube. Dieses mal unter dem Motto #dergutehirte. Zu erreichen ist das Video unter https://www.youtube.com/watch?v=qRHvB5JPnow Herzliche Grüße und ein sonniges Wochenende wünscht Niels Respondek Diakon **

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 16

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, bestimmt kennen Sie alle das Spiel „Die Reise nach Jerusalem“ – aber kennen Sie auch „Die Reise nach Reims“? Ein Buch des ehemaligen Wiener Staatsoperndirektors Claus Helmut Drese („Im Palast der Gefühle“) ist Schuld daran, dass ich in den letzten Tagen mehrfach an dieses Werk erinnert wurde. Ihm ist es zu verdanken, dass Claudio Abbado 1986 Musikdirektor der Wiener Staatsoper wurde. Einer der größten Erfolge in Abbados Wiener Zeit, die 1991 endete, war Rossinis Oper „Il viaggio a Reims“.

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 15

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, eine Nachricht dieser Woche zeigt, dass auch das beinahe Undenkbare zur Realität werden kann: Das diesjährige Münchner Oktoberfest wurde am Dienstag abgesagt. Was hat das nun mit „Musik in schwierigen Zeiten“ zu tun, denn Sie werden als Musikempfehlung an dieser Stelle mit Sicherheit keine Blaskapelle von mir erwarten? Nun, diese Reihe lebt u. a. auch von musikalischen Überraschungen – und eine solche Repertoire-Rarität erwartet Sie heute. Aus einem der wohl ungewöhnlichsten Werke der Celloliteratur empfehle ich Ihnen heute gerne den Schlusssatz „Finale alla marcia“ aus Friedrich Guldas Konzert für Violoncello und

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 14

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, normalerweise ist Freitag Fischtag – aber warum nicht schon einmal der Zeit voraus sein und schon heute genießen? Sehr gerne serviere ich Ihnen und Euch heute als Vorspeise Forelle nach Schubert-Art: https://www.youtube.com/watch?v=QNXsdz8DgxM Von selbst wäre Franz Schubert vielleicht nie auf die Idee gekommen, sein Lied „Die Forelle“ in ein Quintett für Klavier und Streicher zu verwandeln. Es war ein Kammermusikmäzen aus Steyr (Bergwerksdirektor Sylvester Paumgartner), der Cello spielte, das Lied besonders liebte und dem Komponisten Besetzung und Anlage des Quintetts samt Variationenthema vorgab. Daraus entstand ein Welthit der Kammermusik, der bis

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Musik in schwierigen Zeiten-Folge 13

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, zu den begehrtesten Berufen in diesen schwierigen Zeiten gehört von Tag zu Tag mehr der Friseur. Um Ihnen die Wartezeit bis zu Ihrem nächsten Besuch ein wenig zu verkürzen, habe ich für Sie heute den prominentesten musikalischen Vertreter dieser Berufsgattung ausgewählt: Rossinis „Barbier von Sevilla“, der mit seiner Auftrittsarie im folgenden Link beim Fest des Prinzen Orlofsky auch einmal außerhalb der normalen Öffnungszeiten seiner Tätigkeit nachkommt:

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Musik in schwierigen Zeiten- Folge 12

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik,wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche an klassische Musik heranzuführen, ist Sergej Prokofieffs „Peter und der Wolf“ noch heute ein dankbares Stück, quasi der Klassiker in Kinderkonzerten. Heute möchte ich Ihnen ein Stück vorstellen, das diese Aufgabe in ebenso großartiger Weise erfüllt, aber nicht ganz so bekannt ist wie Prokofieffs Meisterwerk: Benjamin Brittens „The young person‘s guide to the orchestra“.

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Spendenaufruf für Musiker*innen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, heute möchte ich mich mit einer Bitte an Sie wenden. Alle Konzerte der Propstei Königslutter mussten in den vergangenen Wochen bedingt durch Covid-19 abgesagt werden, weitere Absagen werden leider voraussichtlich für dieses Jahr noch folgen müssen.

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Musik in schwierigen Zeiten – Folge 11

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, ein besonders schwungvolles Stück in einer ungewöhnlichen Bearbeitung steht im Mittelpunkt der 11. Folge: Die Gigue aus der Französischen Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816 von Johann Sebastian Bach, oft zu hören als Cembalo- bzw. Klavierstück. Heute stelle ich Ihnen sehr gerne einen Musiker vor, der momentan als schillerndster Organist der Welt gilt: Cameron Carpenter, 1981 geboren in Pennsylvania. In der Szene gehört er zu den Paradiesvögeln – immer wieder wechselnde Haarschnitte und Haarfarben, sowie auffällige Outfits. Aber nicht nur äußerlich polarisiert der Organist, sondern auch mit seinem Spiel. Für ihn

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Musik in schwierigen Zeiten – Folge 10

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, zum diesjährigen Osterfest grüße ich Sie und Euch herzlich mit einer kleinen Jubiläumsausgabe – es ist bereits die 10. Folge, und sie fällt natürlich festlich-österlich und etwas ausführlicher als sonst aus. Für alle, die heute nur 5 Minuten Zeit haben, empfehle ich den folgenden Link – es ist der erste Satz zur Bach-Kantate Nr. 51  „Jauchzet Gott in allen Landen“, deren ursprünglicher Entstehungsanlass unbekannt ist. Die außergewöhnliche, festliche Besetzung mit Trompete und Solosopran und die virtuosen Anforderungen dieser Partien scheinen jedoch auf einen besonderen Anlass zu weisen wie Neujahr, Ratswahl oder der

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Musik in schwierigen Zeiten – Folge 9

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, für den heutigen Karfreitag habe ich natürlich ein Stück aus der Kirchenmusik ausgewählt: So wie viele Pop-Musikern oftmals nur mit einem Hit identifiziert werden, so geht es auch Giovanni Battista Pergolesi – man denkt sofort an sein Stabat Mater. Das mittelalterliche Gedicht vom Schmerz der Gottesmutter um ihren gekreuzigten Sohn wurde seit dem 16. Jahrhundert immer wieder vertont. Pergolesis Version war eine der beliebtesten des 18. Jahrhunderts und berührt damals wie heute mit seiner tief empfundenen Unmittelbarkeit der Leiden Marias.

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Musik in schwierigen Zeiten – Folge 8

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kirchenmusik, „schrecklich…, furchtbar…, langweilig!“ – vernichtende Urteile stehen ebenso zu Beginn der 8. Folge wie ein leicht abgewandeltes Zitat aus Bertolt Brechts „Der gute Mensch von Sezuan“: „Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen.“ Mit diesem Satz endete jedes Mal eine ZDF-Sendung, die innerhalb von wenigen Jahren Kultstatus erlangt hat.

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Pfarrkonvent zu Besuch in Halle

Pfarrkonvent der Propstei Königslutter besucht bei seinem diesjährigen Tagesausflug den Kirchenkreis Halle. Superintendent Hans- Jürgen Kant berichtete über die derzeitige Situation in einer Kirche, die nach der Zeit des Nationalsozialismus und dem Ende der DDR auf starke finanzielle Unterstützung angewiesen ist und bei einer Kirchenmitgliedschaft von ca. 10 % in der Gesellschaft ihren Ort gefunden hat und sich zukünftigen Herausforderungen stellen will. Bei einer Stadtführung auf Luther`s Spuren in Halle waren die Auseinandersetzung der Reformation eindrücklich zu spüren. Der abschließende Besuch bei den Frankschen Stiftungen erschloß die ungeheure Gestaltungsmacht des Pietismus in nahezu allen Lebensbereichen des 18. Jahrhunders. Ein Tag

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Einführung von vier Prädikanten

Am 15 Juni 2019 wurden vier Prädikanten aus der Propstei Königslutter in ihren Dienst eingeführt. Es war ein langer Weg für alle. Nach einer einjährigen Ausbildung zum Lektor folgte eine fünfjährige Erprobungszeit. Dann erst konnte sich die zweijährige Ausbildung zum Prädikanten anschließen. Wir freuen uns auf ihren Dienst in unseren Gemeinden und bitten die Gemeinden freundlich um Unterstützung dieser wichtigen Arbeit der Gottesdienstgestaltung. Gottes Segen für diese Aufgabe wünschen wir Iris Fellmann, Königslutter; Dr. Ulf Harbs, Braunschweig- Volkmarode; Richard Schaper, Braunschweig und Adrian Winterfeld, Essehof.

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