Ermutigungswort zum 3. Advent

Liebe Leserinnen und Leser,
an vielen Orten leuchten in diesen Wochen Sterne.
Liebevoll und erwartungsvoll dekoriert schmücken sie
Häuser und Straßen, Zimmer und Geschäfte. Es
scheint, als würden sie der derzeit gedrückten
Stimmung der Pandemie etwas entgegen halten wollen.
Sie antworten mit ihrem Strahlen. Folge ich mit meinen
Augen ihren Strahlen, so wird mein Blick in die Weite
gerichtet, in die Ferne und in die Zukunft.
Der Stern auf der Frontseite strahlt jetzt in der
Adventszeit in der Cremlinger Kirche. Er weist uns den
Weg, wenn wir Gottesdienst feiern. Er weist den Weg
zur Krippe, den Weg zu Jesus. Er leuchtet uns voran,
bis wir angekommen sind – so wie es in dem Liedtext
des neueren Weihnachtsliedes heißt.
So wie damals die Menschen sich von dem hellen Stern
zur Krippe haben locken lassen, so künden heutige
Sterne von dem Licht der Weihnacht. Aber auch
Süßigkeiten in Sternform bringen uns einer behaglichen
Weihnachtsstimmung näher. Sterne, die die Dunkelheit
ausleuchten, sehnen wir uns herbei. Mit jedem
strahlenden Stern will Gott uns an die Krippe erinnern,
an das Heil, das mitten in die gebrochene Welt kam.
Ich wünsche Ihnen, dass Gott Ihnen Sterne vorbei
schickt, die Ihren Weg ausleuchten.
Es grüßt Sie adventlich Pfarrerin Dr. Antje Labahn

Stern über Bethlehem
1. Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg,
führ uns zur Krippe hin, zeig, wo sie steht,
leuchte du uns voran, bis wir dort sind,
Stern über Bethlehem, führ uns zum Kind!
2. Stern über Bethlehem, nun bleibst du stehn
und lässt uns alle das Wunder hier sehn,
das da geschehen, was niemand gedacht,
Stern über Bethlehem, in dieser Nacht.
3. Stern über Bethlehem, wir sind am Ziel,
denn dieser arme Stall birgt doch so viel!
Du hast uns hergeführt, wir danken dir.
Stern über Bethlehem, wir bleiben hier!
4. Stern über Bethlehem, kehrn wir zurück,
steht noch dein heller Schein in unserm Blick,
und was uns froh gemacht, teilen wir aus,
Stern über Bethlehem, schein auch zu Haus!
(Text und Melodie: Alfred Hans Zoller 1964)